Gute Zeiten - schlechte Zeiten in der Eifel
© Eifelverein (Jutta Specht)
Düren, 21.11.2025 - Vor hundert Jahren erschien das erste Eifeljahrbuch. 100 Ausgaben seit 1925 sind historische Quelle und Wissensschatz
Im Beisein von Dr. Ralf Nolten, Hauptvorsitzender im Eifelverein, und Prof. Wolfgang Schmid, Hauptkulturwart, konnte die 100. Ausgabe unseres Eifeljahrbuchs in der Druckerei DCM in Meckenheim in Empfang genommen werden.
Wie war das Leben in der Eifel in der guten, alten Zeit vor hundert Jahren? „Gute Zeiten im heutigen Sinn erlebten die Bewohner der Eifel damals wohl nicht“, sagt die Historikerin Dr. Petra Holz, Hauptgeschäftsführerin des Eifelvereins. „Vieles, was wir heute als selbstverständlich ansehen, war damals unerreichbarer Luxus.“ Die Eifel war vor hundert Jahren eine Arme-Leute-Region, wirtschaftsschwach, mit kargen Böden. Berichte erzählen von Hungerjahren und harten Wintern. Landwirtschaft bestimmte den Alltag: Kühe, Schafe, Kartoffeln, Roggen, Buchweizen. In einigen Gegenden wurden Schiefer und Basalt abgebaut. Die Kinder besuchten ein- oder zweiklassige Dorfschulen, wobei der Schulweg oftmals weit war und natürlich zu Fuß zurückgelegt wurde. Zu Hause mussten die Kinder dann im Haushalt oder auf dem Hof mitarbeiten.
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