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Bildergalerie: Wanderungen im Jahr 2010 |
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Bildergalerie: Kinder schnitzen Trouliechter am 30. Oktober 2009 im Vereinsraum des Eifelvereins "Alte Töpferei" in Speicher, Trierer Straße |
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Bildergalerie: Tageswanderung Wasserliesch - Fellerich - Nittel am 1. Mai 2009 |
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Bildergalerie: 19. Städtefahrt der Eifelverein OG Speicher nach Maastricht / Niederlande am Sonntag, den 26.04.2009 |
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Eifelverein Ortsgruppe Speicher
Städtefahrt 2009 nach Maastricht
In diesem Jahr hatten wir für unsere traditionelle Städtefahrt am 26.04. wieder einmal ein Ziel in einem unserer Nachbarländer ins Auge gefasst, nämlich die Stadt Maastricht in Holland, korrekterweise in den Niederlande, wie uns während der Fahrt erklärt wurde.
Pünktlich um 08:00 Uhr starteten wir beim Rathaus in Speicher. Die Reise führte uns dann zunächst nach Bitburg, wo noch weitere Freunde zustiegen. Der nun vollbesetzte Bus setzte seine Fahrt fort und bei typischem Eifelwetter fuhren wir quer durch Eifel und Ardennen dem Ziel entgegen und erreichten Maastricht wie vorgesehen um 10:30 Uhr und wurden dort am Ufer der Maas von unserer Reiseleiterin erwartet. Es folgte nun zunächst eine kurze Erklärung zur Geschichte der Stadt, deren Anfänge, wie könnte es auch anders sein, bereits in der Römerzeit liegen. Die Römer unterhielten hier einen Übergang über die Maas. Daraus entwickelte sich eine Siedlung mit angeschlossenem Handwerkerviertel. Im Mittelalter wurde die Stadt mit Mauern befestigt und ständig ausgebaut. Sie gehörte zu verschiedenen Ländern, unter anderem zu Frankreich und Spanien und entsprechend groß war die Zahl der Landesherren. Maastricht wurde auch als Stadt der Kirchen und Klöster bezeichnet da es hier zeitweise 30 Kirchen und ca. 20 Klöster gab. Im letzten Jahrhundert entwickelte sich die Stadt, nicht zuletzt wegen der Schiffbarmachung der Maas und den hier vorhandenen Mergelvorkommen zu einem Zentrum der Keramik- und Baustoffindustrie. Nach dem Rückgang dieser Industrie in der Neuzeit hat sich die Stadt zu einem gefragten Wohnort entwickelt und ist Sitz der Provinzregierung. Es entstanden bzw. entstehen eine Vielzahl von neuen Wohngebieten auf den ungenutzten Industrieflächen in denen Alt und Jung zusammen wohnen. Die höchste Bekanntheit erlangte die Stadt jedoch durch den Abschluss der Maastrichter Verträge durch die die Einführung der gemeinsamen europäischen Währung vereinbart wurde. Wir durchfuhren die soeben beschriebene Stadt und aus der Geschichte wurden wahre Eindrücke. Bei zwischenzeitlich schönstem Frühlingswetter führte uns die Rundfahrt auch ein kleines Stück durch die Provinz Süd Limburg. Die Landschaft ist hier von sanften, von den Niederländern als Berge bezeichneten, Hügeln geprägt. Erstaunlicherweise wird hier Wein angebaut und so gab es entlang der Strecke einige Weingüter zu sehen. Da die bereits eben erwähnten Kirchen und Klöster in der Stadt nicht mehr alle Ihrem ursprünglichen Zweck dienen, wurden uns nachdem wir wieder innerhalb der Stadtgrenzen waren einige erfolgreiche Beispiele für die Folgenutzung dieser oft großen Gebäudekomplexe gezeigt. Sie dienen heute beispielsweise als Schulgebäude, Hotels, Theater oder Geschäfte. Nach der Rundfahrt war dann ausreichend Zeit um das Zentrum der Stadt zu besichtigen oder einfach in einem der vielen Straßencafés oder Restaurants zu verweilen. Am Nachmittag versammelte sich die Gesellschaft dann wieder am Vrijthof, einem der zentralen Plätze der Stadt und ein Spaziergang führte uns von dort durch die Stadt. Der Bus brachte uns dann zum Eingang des nördlichen Ganglabyrinths auf dem St. Pietersberg. Dieses Labyrinth ist im Laufe der Jahrhunderte durch den unterirdischen Abbau des hier vorhandenen Mergels entstanden. Bei einer Führung durch die Grotten wurde deren Entstehung und Nutzung ausführlich erläutert.
Nach der Besichtigung der Mergelgrotten war das Besuchsprogramm abgeschlossen und so ging es zum gemütlichen Teil des Tages. In einem Lokal an der Maaspromenade konnte jeder den Tag bei einem Blick über den Fluss nochmals an sich vorüberziehen lassen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Bei starken Regenfällen fuhren wir dann wieder unserer Heimat entgegen und erreichten diese wohlbehalten.
Die Beschreibung dieses Tages ist sicherlich lückenhaft und jeder Mitreisende würde diese anders formulieren. Zutreffend für eine solche Fahrt, wie übrigens auch für andere Aktivitäten des Eifelvereins sind jedoch die folgenden, von Wilhelm Busch verfassten Verse:
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's Reise, reise!
Frisch Auf!
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Bildergalerie: Martinsumzug in Speicher am Montag, den 10. November 2008 |
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