Die Wälder und das kulturelle Erbe zwischen Kreuzweingarten und Antonigartzem bei Enzen
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 09:21
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Kurzbeschreibung der Wanderung
Zwischen Start und Ziel durchwandern wir ein kleines, den Broicher Busch, und ein großes Waldgebiet, den Billiger Wald. Beides sind abwechslungsreiche Mischwälder und sogleich Wirtschaftswälder. Darum ist um diese Jahreszeit nicht nur bei nassem Wetter auch auf den Wanderwegen mit aufgeweichtem Boden und vertieften Fahrrinnen zu rechnen. Der Anstieg auf die Höhe beim Lauerzberg wird, sofern das Wetter mitspielt, mit einem weiten Ausblick über Euskirchen und die Kölner Bucht belohnt. Kurz danach geht es wieder ins Tal hinunter. Dabei versuchen wir ein auf der Wanderkarte eingetragenes Kulturdenkmal, eine Grabanlage, zu entdecken. Bevor wir danach zur Burg Veynau gelangen, verlassen wir den Wald, und es sind die A1 sowie die Eisenbahnlinie Trier-Köln entweder per Tunnel oder Brücke zu kreuzen.
Die Burg Veynau ist eine mittelalterliche Wasserburg, die größte Burganlage im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Sie zählt zu den eindrucksvollsten und bedeutendsten Burgen im Rheinland. Sie kann nur von außen begutachtet werden.
Im Anschluss daran kommen wir in freies Gelände und wandern auf Feld- oder Wirtschaftswegen zu einer kleinen Erhöhung, „Im Plankselling“ genannt. Mit dem Bleibach, ein Bächlein das zum früheren wirtschaftlichen Aufschwung dieser Gegend viel beigetragen hat, geht es zur ehemaligen Klosteranlage Antonigartzem. Im Jahre 1352 stiftete Emmerich von Gertzen in der Nähe seiner Burg eine dem heiligen Antonius Eremita geweihte Kapelle mit einer Wohnung für 3 Klausnerinnen. Daraus ist die heutige vierflügelige Klosteranlage hervorgegangen. Heute ist das alte Kloster Privatbesitz. Die gesamte Anlage ist restauriert und erstrahlt im alten Glanz. Einige Bögen über Türen und Fenstern stammen noch vom alten Kloster. Eine Innenbesichtigung des Privatbesitzes ist nicht möglich.
Mehr dazu gibt es im Internet unter: http://www.enzen-online.de/index.php/historisches-20367/18-die-historie-von-antonigartzem.html oder http://www.tourdetolbiac.zuelpich.de/Flyer/Flyer2005Antoni.pdf
Von dort trennt uns noch ein knapper Kilometer vom Krewelshof und dessen Hofcafe, wo unsere Schlusseinkehr geplant ist. Auch hierzu kann man sich im Internet informieren unter: https://www.krewelshof.de/eifel/


15 km, Gehzeit 4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, Gruppenticket Preisstufe 5, RB 22, RV/SEK
Treffpunkt Köln Hbf. Domseite
Ursula Burggräf