Rheinhöhenweg (R) (linke Rheinseite)
1. Etappe: Bonn - Oberwinter-Waldheide (28 km)
Vom Hbf Bonn (Südausgang, Höhe 55 m) nach links bis zur Poppelsdorfer Allee, diese entlang, vorbei am Poppelsdorfer Schloß (Mineralogisch-Petrologisches Museum, Botanischer Garten), durch Poppelsdorf, nach links abbiegen in den Sternenburger Pfad, bergauf durch Gärten, vorbei am St.-Marien-Hospital, weiter im Wald in Kehren aufwärts, vorbei an Schutzhütten, am Kaiser-Wilhelm-Stein und an Casselsruhe (Wirtshaus) zum Ortsteil Venusberg von Bonn.
Diese Strecke, die überwiegend durch das Stadtgebiet führt, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hbf. aus überbrückt werden.
Von der Haltestelle Casselsruhe (5 km, Höhe 167 m) - hier beginnt auch der Krönungsweg (10) und führt in südliche Richtung - gemeinsam mit dem Jakobsweg (1) entlang der Umfassungsmauer der Universitätskliniken, vorbei an schönen Aussichten auf das südliche Bonn und das Siebengebirge. Weiter durch den Wald, an Schutzhütten sowie an den Feldern des nahe gelegenen Annaberger Hofes vorbei.
Nach Wiedereintritt in den Wald (ca. 200 m) - der HWW 1 biegt nach rechts ab - weiter bis zur nächsten Schutzhütte, dann nach links auf den Geologischen Lehrpfad der Stadt Bonn, hinab auf den Pionierweg ins Klufterbachtal, in südöstliche Richtung wechseln, bis zum Stadtrand von Bad Godesberg. Über Treppenstufen bergauf, am Burgfriedhof vorbei zur Michaelskapelle und zur Godesburg (11 km, Höhe 121 m; 1583 zerstört; Whs; Aussichten ins Rheintal, zum Siebengebirge und Westerwald).
Von hier bergab, über die Fußgängerbrücke durch die Fußgängerzone der Innenstadt von Bad Godesberg. Am Stadtpark - hier trifft der Rheinhöhen-Verbindungsweg (RV), der von der Autofähre nach Niederdollendorf kommt, auf - rechts ab, vorbei an der Redoute (ehem. kurfürstliches Ballhaus) und dem Redüttchen (Whs), hinauf durch den Redoutenpark und wieder hinab zum Godesberger Mineralbrunnen (Ausschank).
Von hier in südwestliche Richtung ins Marienforster Tal, vorbei an Kirche und Brungsmühle, dem Godesberger Bach folgend, weiter auf dem GEO-Pfad mit Aufschlüssen und Erläuterungstafeln zum Gut Marienforst (ehem. Kloster). Hier links abbiegen, durch Felder und Gärten hinauf zum Wald, an ihm entlang, nach mehrfachem Richtungswechsel an Schutzhütte vorbei und in südliche Richtung bis zum Waldrand. Nach 375 m in freier Feldlage an einer Wegekreuzung (= 2. Weg) rechtwinklig nach links abbiegen, am Aussiedlerhof (Rheinhöhenhof) abermals nach links abbiegen und am Rand der Neubausiedlung Köllenhof durch die Unterführung der K14 nach Ließem (18 km, Höhe 170 m).
Durch den Ort, am Ende der Hauptstraße (Marienstraße) rechts abbiegen, nach ca. 100 m am Wegekreuz links und in freier Feldlage an Obstplantage vorbei wieder nach rechts bis zu einer kleinen Kapelle. Von dort hinab ins Tal nach Niederbachem, an der Schule vorbei, unter der Umgehungsstraße 123 hindurch und durch die Vulkanstraße aufwärts bis zur Kapelle auf dem Rodderberg (Naturschutzgebiet).
Dort links am Kraterrand entlang bis zu einer Fahrstraße.- Auftreffen des RV von den Fähren nach Niederdollendorf und Mehlem.- Von hier kurzer und lohnender Abstecher nach links in den geologischen Aufschluß des Rodderberges mit Erläuterungstafeln (Quartärer Vulkan, ca. 30000 Jahre alt; der Kessel entstand durch Einbruch nach dem Auswurf und der Leerung des Magmaherdes). Dem Kraterrand in südlicher Richtung leicht aufwärts folgen bis zum Heinrichsblick (22 km, Höhe 155 m, ehem. Richtstätte; schöne Aussicht), weiter leicht ansteigend auf dem Fahrweg bis zu einem ehemaligen Aussichtsturm an der Waldecke. Von hier lohnender Abstieg zum Rolandsbogen (herrliches Rheinpanorama, Whs.).
Der R bleibt auf der Höhe und biegt in südwestliche Richtung ab, vorbei am Rodderberghof. Später durch Wald hinab in ein kleines Tälchen, an einem kleinen Teich im Rolandswerther Bachtal vorbei, wieder bergauf in den Wald, rechts abbiegend und entlang einer großen Waldwiese - an der Waldecke Auftreffen des RV von Rolandseck und der Autofähre nach Bad Honnef -, weiter südwärts im Wald an einer Schutzhütte vorbei, leicht abwärts bis zum Ortsteil Waldheide von Oberwinter (28 km).
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