Matthiasweg (6)
Wegführung: Aachen - Trier (233 km)
Der Wanderweg ist der westlichste unserer Nord-Süd-Wege und verbindet die Landschaften des Deutsch-Belgischen mit denen des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks. Beginnend in Aachen, führt er durch den Nationalpark Eifel und weiter zur Schneifel. Von dort geht es über aussichtreiche Höhen ins Tal der Our. Nach einem Richtungswechsel erreicht er über das Waldgebiet des Ferschweiler Plateaus das Tal der Sauer und führt vorbei an vielen Kulturdenkmälern. In seinem weiteren Verlauf gelangt er über die Höhen der Moselberge in das Moseltal mit dem Endpunkt Trier. Der Matthiasweg wird in folgenden Wanderkarten wiedergegeben:
- WK 25 Nr. 1 Aachen, Eschweiler, Stolberg
- WK 25 Nr. 3 Monschauer Land
- WK 25 Nr. 4/14 Schleidener Tal
- WK 25 Nr. 15 Oberes Kylltal
- WK 25 Nr. 17 Prümer Land
- WK 25 Nr. 26 Arzfeld, Stausee Bitburg
- WK 25 Nr. 27 Neuerburg, Vianden
- WK 25 Nr. 28 Irrel, Echternach
- WK 25 Nr. 29 Trier und Trierer Land
Zur Übersichtskarte bitte auf nachfolgenden Link klicken!
1. Etappe: Aachen - Königsberger Straße (Rott) ( 23 km)
Achtung! Zwischen Hahn und Rott wurde die Trassenführung geändert, die neue Markierung ist erfolgt!
Ausgehend von der Krefelder Straße/Soerser Weg (Höhe 190 m) zur Jugendherberge in Aachen (Colynshof, Höhe 230 m) am Rand des Aachener Stadtwaldes zur Pionierquelle, die L 233 überquerend durch den Augustinerwald nach Hitfeld (11 km, Höhe 262 m). Durch freie Landschaft weiter über Kornelimünster (15 km, Höhe 238 m), das Indetal aufwärts nach Hahn (17,5 km, Höhe 251 m), dann in Richtung SW auf dem Kalkofenweg, durch den Freizeitpark nach Friesenrath-Kitzenhaus (21,5 km, Höhe 329 m). Hier findet der Zugangsweg HWW 6a (Hüttenweg), von vom Rur-Inde-Weg kommend, seinen Anschluss. Weiter in Richtung Süden, über den Vichtbach zur Königsberger Straße (23 km, Höhe 330 m), die nach links in den Ortskern von Rott führt, mit Einkehrmöglichkeit und Bushalte der Linie SB 63.
2. Etappe: Königsberger Straße (Rott) - Einruhr ( 22,5 km)
Achtung! Im Bereich Paustenbach und zwischen Simmerath und Einruhr wurde die Trassenführung geändert, die neue Markierung ist erfolgt (Einruhr ist jetzt neues Etappenziel statt Dedenborn)..
Zusammen mit dem Eifelsteig auf Waldpfaden bergan, die L 238 überqueren, weiter mäßig ansteigend in das NSG Struffelt Heide. Am Scheitelpunkt (2,0 km, Höhe 453 m) den Eifelsteig verlassend, geradeaus, zusammen mit der Struffelt-Route, abwärts, über den Hasselbachgraben, Vorbecken, Talkenbergsteg (5,5 km, Höhe 448 m), den RAVEL-Radweg und die B 399 überqueren. Dann über den RAVEL-Radweg , vorbei an Paustenbach und Eifelkreuz (11,5 km, Höhe 539 m), Grillhütte und Simmerather Mühle, durch Simmerath. (14,5 km, Höhe 540 m). Über freie Feldlage ins Tiefenbachtal, im Hang entlang oberhalb von Rauchenauel und Seifenauel, die B 266 überqueren abwärts bis Obersee der Rurtalsperre bei Einruhr (22,5 km, Höhe 298 m), hier Auftreffen auf Eifelsteig, HWW 11 und AE (Ardennen-Eifel-Rundweg).
3. Etappe: Einruhr - Hellenthal ( 20 km)
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Von Einruhr verläuft der Weg zusammen mit Eifelsteig, HWW 11 und AE am Südhang hinauf bis zur Schutzhütte. Hier biegen Eifelsteig, HWW 11 und AE nach Westen ab. Der HWW 6 verläuft am Rand von Erkensruhr oberhalb des gleichnamigen Baches, berührt kurz den Ort, steigt dann wieder an und führt weiter südlich über die Erkensruhr. Nach kurzem Anstieg bis Hirschrott geht es über einen schmalen gewundenen Pfad nach Leykaul und weiter durch den NPE bis ins Tal des Viehbachs. Im Anblick der Windkrafträder erreicht man die B 258. Man überquert sie, geht sanft abwärts zum Wildfreigehege Hellenthal (Einkehrmöglichkeit) und weiter abwärts nach Hellenthal (20 km, Höhe 408 m)
4.Etappe: Hellenthal - Hallschlag (21,5 km)
Zuerst südwärts im Platißbachtal von der Jugendherberge die B 265 überqueren, dann im Prether Bachtal auf bequemem Talweg über die Oberprether Mühle (6 km, Höhe 490 m), an der Udenbrether Mühle das Tal verlassend, aufwärts nach Udenbreth (10,5 km, Höhe 650 m). Durch den Ort, am WP Wilsamtal rechts ab, das Wilsamtal abwärts ins Kylltal und nach Frauenkron (18 km, Höhe 503 m). Über einen Höhenrücken nach Hallschlag im Tal der Taubkyll (20,5 km, Höhe 501 m).
5. Etappe: Hallschlag - Bleialf ( 23 km)
An der Kirche links abbiegen, die Bahn unterqueren und dann auf der rechten Seite oberhalb der Taubkyll entlang zum Auftreffen auf den Willibrordusweg (5). Gemeinsam mit ihm nach Ormont (3,5 km, Höhe 535 m). Durch den Ort bis zur Einmündung der L 20, rechts ab, nach 100 m links die Straßenkurve abschneidend, die L 20 überquerend, auf dem Walertsweg längs der L 20. An der Waldecke auf der Landstraße nach 100 m links ab, am Waldrand entlang und auf dem Waldweg wieder Auftreffen auf die L 20. Auf dem Parallelweg die letzten 200 m rechts der Straße bis zum Forsthaus Schneifel (8,5 km, Höhe 652 m). Hier die B 265 überqueren, 150 m danach rechts längs des Schneifelhöhenweges (K 108) auf dem parallelen Fußweg, vorbei am Kettenkreuz. - Vorher geht der HWW 5 links ab. - Kurz vor dem Blockhaus die Straße überqueren und nach 150 m Waldweg rechts auf den Fußweg zum Blockhaus „Zum Schwarzen Mann" (13,5 km, Höhe 692 m, Whs.). Weiter parallel zum Schneifelhöhenweg, jetzt links der Straße, nach 1 km auf der anderen Straßenseite der Tranchot-Stein, nach ca. 2,5 km an einer Schutzhütte den Fußweg verlassen und die Straße überqueren. Auf Feld- und Wirtschaftswegen über Weidinger (19 km, Höhe 534 m, Whs.), die L17 überqueren, hinunter ins Alfbachtal und nach Bleialf ( 22,5 km, Höhe 498 m).
6. Etappe: Bleialf - Dasburg ( 33,5 km)
Auf dem Fahrweg zum Alfbach, das Alfbachtal abwärts unter der A 60 hindurch zur Habscheider Mühle (7 km, Höhe 418 m), aufwärts über den Bergrücken nach Habscheid (8 km, Höhe 501 m). Auf der K 108 nach Hollnich ( 9,5 km), Höhe 443 m in der Linkskurve hinter Hollnich die K 108 verlassen, auf Wald- und Feldwegen wieder zur K 108. Auf ihr nach Hallert (11,5 km, Höhe 544 m) und links abbiegen, die L 9 überquerend nach Kesfeld (14km, Höhe 500 m). Südwärts ins Tal des Primmerbaches, vorbei an der Schneidmühle und der Leidenbornermühle ( 17,5 km, Höhe 472 m), im zweiten Seitental aufwärts zur K 151 und auf dieser nach Eschfeld (19,5 km, Höhe 502 m). Weiter südwärts im Eschbachtal, dann im Irsental nach Irrhausen (26km, Höhe 368 m). In vielen Kehren aufwärts nach Daleiden (30km, Höhe 480 m), das Mühlbachtal überqueren, über eine Höhe und über die L 1 abwärts nach Dasburg (33,5 km, Höhe 366 m).
7. Etappe: Dasburg - Körperich ( 30 km)
Das Ourtal linksseitig abwärts über Dörnauelsmühle und Kohnenhof im Wald und am Waldrand entlang nach Übereisenbach (9 km, Höhe 280 m). Von hier aus über einen Bergrücken ins Irsental und dieses abwärts bis zum Ourtal. Auf der K 46 im Ourtal nach Gemünd (13 km, Höhe 241 m). Unterhalb von Gemünd Verlassen des Ourtals, weiter kurvenreich zur L 1. - Auf ihr Kreuzung mit dem Mosel-Our-Weg (16) (20,5 km, Höhe 500 m). - Nach ca. 350 m die L1 verlassen, am Ortsrand von Bauler vorbei, erst in ein Nebental, dann talabwärts ins Gaybachtal und dieses am Waldrand entlang abwärts über Obersgegen nach Körperich ( 30 km, Höhe 258 m).
8. Etappe: Körperich - Bollendorf (13 km)
Bis Niedersgegen bleiben wir im Gaybachtal auf der linken Seite des Baches, ab hier Nordostwärts zum Schloss Kewenig und aufwärts in Kehren und mehrfachem Richtungswechsel nach Kruchten (7 km, Höhe 320 m). Nun Südostwerts fast geradlinig vorbei am Maria-Theresien-Stein (12 km, Höhe 384 m, Schutzhütte) und an der Felsgruppe Eulenhorst, ostwärts hinunter nach Bollendorf (13 km Höhe 172 m).
9. Etappe: Bollendorf - Echternacherbrück ( 13 km)
Zunächst auf der Talstraße L1, vor der Burg links, vorbei an der Ausgrabung einer römischen Villa zum Artistenplatz und zu den Kiesgräbern. 100 m vor diesen südwärts über das Ferschweiler Plateau, vorbei an der Niederburg (4 km, Höhe 334 m) und dem Druidenaltar (5 km), abwärts zum römischen Dianastein und weiter vorbei am restaurierten Schloss nach Weilerbach (6 km, Höhe 225 m). Von der K 19 rechts ab in Kehren aufwärts zum Jegerkreuz und den Schweineställen (7,5 km, Höhe 300 m). Längs der Felsformationen abwärts ins Gutenbachtal, auf dem Hangweg ins Fölkenbachtal und im Hang oberhalb der Felsen vorbei an der Liboriuskapelle (12 km, Höhe 313 m). - Von links kommt der Willibrordusweg (5). - Mit diesem zusammen hinunter nach Echternacherbrück ( 13 km, Höhe 162 m).
10. Etappe: Echternacherbrück - Trier ( 33,5 km)
.Achtung! Zwischen der L 42 und der Ralingermühle ist der Weg zur Zeit nicht begehbar, es liegen mehrere Bäume über dem Weg und die Brücke ist zerstört. Eine Umleitung ist eingerichtet
Die Mindener Straße zur B 418, diese überqueren, danach scharf rechts unterhalb vom Galgenberg nach Minden (4 km, Höhe 164 m). Über die Prüm und den Bahndamm in Kehren aufwärts, in der dritten Kehre rechts auf den Waldweg, später in freier Landschaft zum nördlichen Ortsrand von Edingen. Weiter ostwärts, das Thomasbachtal überqueren und in Richtung SO zum Umsetzer von Ralingen (9 km, Höhe 302 m, Rastplatz). Wir bleiben auf der Höhe und nehmen den Fußweg längs der Felsen, später den Abgang auf Stufen nach der Schäferei. Über die K 9 und den Mühlenbach, nun südwärts die L 42 überqueren, auf dem Steg über den Olker Bach, in Kehren durch den Röderbüsch und auf dem Hangweg nach Wintersdorf ( 17,5 km, Höhe 188 m) Im Ort zur Sauer, an ihr entlang, das erste Seitental (Katzenbach) aufwärts bis zum Aussiedlerhof südlich von Udelfangen und auf Feldwegen nach Trierweiler (25 km, Höhe 302 m). Ostwärts unter der A 48 hindurch zum Waldrand, hier rechts bis zum Moselhöhenweg (M). Mit ihm zusammen durch den Wald, vorbei am Mohrenkopf. Über den Markusberg und ca. 200 m nach der Markuskapelle auf dem Fußweg zur Mariensäule mit einer herrlichen Sicht auf Trier und das Moseltal. Wieder zum Fahrweg, auf ihm abwärts, an der Kreuzung links, im Bachtal zur B 51 und zur Moselbrücke (Kaiser-Wilhelm-Brücke), Trier ( 33,5 km, Höhe 156 m). Über die Brücke auf dem Moselhöhenverbindungsweg in die Innenstadt. (Porta-Nigra, Touristinfo)
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Schadensmeldungen auf dem Eifelsteig und seinen Partnerwegen nimmt der Eifelverein gerne entgegen unter Tel. 02421/69 36 848, E-Mail eifelsteig@eifelverein.de.
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Wanderführer-Wochenlehrgang 2012
Wanderführer können sich zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Eifel ausbilden lassen. Die Termine für 2012:
So., 27. Mai - So., 3. Juni
So., 19. Aug.- So., 26. Aug.
Anmeldung: Hauptgeschäftsstelle (info@eifelverein.de)
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