Vulkanweg (13)
Wegführung: Andernach - Gerolstein ( 188,5 km)
Der Vulkanweg (13) verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel, ein Wanderweg durch den jungen und jüngsten Vulkanismus der Eifel. Vom Rhein führt der Vulkanweg ins Brohltal, über den Gänsehals mit herrlichen Aussichten, vorbei an der Genovevahöhle, am Ulmener-, Pulver- und Holzmaar vorbei nach Manderscheid. Durch die Wolfsschlucht über den Mosenberg, entlang am „Windsborn" und Meerfelder Maar. über den Landesblick, der Bleckhauser Mühle und durch Üdersdorf in das herrliche Liesertal „Lieserpfad".Durch das Berbachtal aufwärts zum Weinfelder Maar und weiter zum Dronketurm und Gemündener Maar nach Daun und weiter über den Ernstberg und Pelm ins Kylltal. Nochmals aufwärts über die Munterley und schließlich abwärts nach Gerolstein. Der Vulkanweg (13) ist in folgenden Wanderkarten wiedergegeben:
- WK 25 Nr. 37 Rund um den Laacher See
- WK 25 Nr. 10 Brohltal
- WK 5 Nr. 13 Hochkelberg
- WK 25 Nr. 21 Ulmen und Bad Bertrich
- WK 25 Nr. 33 Vulkaneifel um Manderscheid
- WK 25 Nr. 20 Daun Rund um die Kraterseen
- WK 25 Nr. 19 Gerolstein
Zur Übersichtskarte bitte auf nachfolgenden Link klicken!
1. Etappe: Andernach - Niederzissen ( 27 km)
Achtung! Im Bereich Andernach wurde die Trassenführung geändert, achten Sie bitte auf die neue Markierung.
Der Vulkanweg (13) beginnt am Bahnhof (Höhe 67 m) in Andernach. Er erreicht - zusammen mit dem Rheinhöhenweg (R) - durch die Unterführung der B 9 den Stadtrand. Weiter auf den Krahnenberg, vorbei am Denkmal für Prof. Follmann. Von der Kanzel ein herrlicher Blick auf Andernach, das Rheintal mit dem Neuwieder Becken und dem Westerwald. Zunächst, fast am Rand des Andernacher Waldes entlang, zur Wegespinne „Kleiner Stern" ( 4 km Höhe 243 m), dann weiter durch den Wald zum „Hochkreuz" (4,5 km, Höhe 315 m, WP) Hier Blick auf den Nastberg bei Eich und den Hummerich, den wir später streifen. Zunächst weiter am Waldrand entlang, nach ca. 900 m links ab biegen, unter Hochspannungsleitungen nach rechts, die K 58 über queren und weiter bis zum Waldrand (Höhe 314,4 m) durch den Wald in Windungen bis zur Schutzhütte, danach rechts, über Wernershof, durch den Eicher Wald und ein Bimsabbaugebiet und nach Überquerung der L 116 wieder durch den Wald zum Whs. „Waldfrieden" ( 14 km, Höhe 347 m). - Hier Kreuzung mit dem Rhein-Rureifel-Weg (12). - 150 m entfernt der Lydiaturm (1987 wurde der Steinturm in Holzbauweise aufgestockt, hier auch eine Schutzhütte und ein Grillplatz; vom Turm eine herrliche Sicht auf den Laacher See und die benachbarte Vulkanlandschaft). Um den Veitskopf talabwärts an den Ortsrand von Glees (18 km, Höhe 235 m) und talaufwärts in Kehren nach Neubuchholz. Von dort führt der Weg wieder hinunter nach Weiler im Brohltal (21 km, Höhe 180 m). Auf der an deren Hangseite aufwärts über den Beunerhof, durch den Wald bis zu einer Wegekreuzung, weiter in Richtung W unter der A 61 hindurch, in Kehren zum Bausenberg (25 km, Höhe 325 m). Dort deutlich erkennbar der Vulkankegel mit Kraterrand und Ausflussöffnung nach N. Vom Bausenberg führt der Weg hinunter nach Niederzissen (27 km Höhe 203 m).
2. Etappe: Niederzissen - Mayen (22,5 km)
Achtung! Im Bereich Ettringen wurde die Trassenführung geändert, die neue Markierung ist erfolgt.
Der Vulkanweg (13) führt aufwärts zum Galenberg (3 km, Höhe 391 m) - hier Kreuzung mit dem Jakobsweg (HWW 1) - über den Steinberger Hof und unter dem Autobahnzubringer (B 412) hindurch zum WP Stumpig Kreuz (7,5 km, Höhe 490 m, Schutzhütte mit Feuerstelle), hier Kreuzung mit dem Rhein-Rureifel-Weg (HWW 12). Weiter über den Gänsehals (10,5 km, mit 570 m Höhe die höchste Erhebung der Umgebung). Vom Aussichtturm Sicht auf die Hohe Acht und Nürburg im W, Burg Olbrück im N, den Laacher See im O und Hochstein sowie Hochsimmer im S. Weiter südwärts über die Roderhöfe und die L 82 überqueren zum WP Hochstein. Vorbei an der sagenumwobenen Genovevahöhle über den Hochstein (14 km, Höhe 530 m). Nach zwei Kehren trifft der HWW 1 auf, diesen an der nächsten Kehre wieder verlassen und in südl. Richtung zum WP Jägerhaus (15,5 km, Höhe 404 m). Nun nach SSO und bald nach O durch den Wald. Danach in Richtung S, die K 20 überqueren, durch das anschließende Naturschutzgebiet, teilweise gleichlaufend mit dem Vulkanpfad am ehem. Basaltlava-Abbaugebiet vorbei. Richtung S bald die K 21 überqueren um in gleicher Richtung nach Mayen zu gelangen (22,5 km, Höhe 236 m). Sehenswert ist das Eifelmuseum in der Genovevaburg (Eifelvereinsmuseum, Bücherei des Eifelvereins).
3. Etappe: Mayen - Boos (21 km)
In Mayen wendet sich der Vulkanweg (13) nordwestlich, läuft - mit dem Rhein-Kyll-Weg (14) - bis kurz vor die Mündung des Eiterbaches in die Nette. - Dort Trennung von HWW 14. - links mit HWW 1 weiter das Eiterbachtal aufwärts durch den Stadtwald, über den WP „Am Leichenweg" mit einer Schutzhütte, Trennung von HWW 1 vorbei am Südrand von Kürrenberg (6 km, Höhe 496 m) zum WP „Reiningweg". Anschließend westwärts fast nur durch Wald, dann in Kehren hinunter nach Virneburg (12,5 km, Höhe 408 m). Der Weg führt ca. 1 km im Nitztal aufwärts, dann auf Waldwegen ansteigend zur B 410, ca. 15 m nach links auf der B 410, dann überqueren, scharf nach rechts vor Kapelle, K 9 überqueren, nach ca. 30 m rechts abbiegen zur B 410, links abbiegen auf ihr nach ca. 40 m rechts im großen Bogen nach Boos (21 km, Höhe 481 m).
Impressionen:
Wander-Impressionen:
4. Etappe: Boos - Ulmen ( 18,5 km)
Ab Boos in südlicher Richtung durch den Staatsforst, dann in Richtung SW über Mannebach (4,5 km, Höhe 498 m). Nördlich Kolverath die K 89 überqueren und auf Wirtschaftswegen, rechter Hand der Hochkelberg (675 m), ein tertiärer Vulkankegel, zum und um den Mosbrucher Weiher. Erst die L 96, dann die L 91 überqueren. Durch ein Wald gebiet südwärts vorbei am Jungferweiher führt der Weg nach Ulmen (18,5 km, Höhe 442 m).
5. Etappe: Ulmen - Gillenfeld (23 km)
Achtung! Neue Wegeführungen ab der K 14 nach Niederwinkel, über Immerath und durch Gillenfeld. Achten Sie bitte auf die neue Markierung, die in Kürze erfolgt.
In südlicher Richtung am Ulmener Maar und der Burgruine vorbei, die B 259 queren, über freie Landschaft und durch Wald ins Ueßbachtal. Hinter der Demerather Mühle über die L 21 hinweg, aufwärts in den Wald, dann ein Tälchen abwärts bis zur K 14. Auf ihr für ca. 65 m in östl. Richtung, dann rechts auf einem Feldweg am Ortsrand von Niederwinkel entlang (10,5 km, Höhe 378 m). Für ca. 190 m auf dem Brühlenbachweg, nach rechts ab und über den Fuchsberg, dann in südl. Richtung zur L 16. Nach links auf ihr für ca. 300 m, dann südwärts auf dem Stationsweg nach Immerath. Nun in südwestl. Richtung, die B 421 queren, mit gleicher Richtung - später mit nordwestl. Richtung - über freie Landschaft zum Strohner Märchen (17 km, Höhe 439 m). Am westl. Rand vorbei, die L 16 queren und am östl. Ufer das Pulvermaar (19 km, Höhe 428 m) - gleichlaufend mit dem 7 Maare-Weg (Ma) - dreiviertel umrunden. Hinauf zur Höhe (460 m), hinab und über die K 14 hinweg nach Gillenfeld (23 km, Höhe 395 m).
6. Etappe: Gillenfeld - Bettenfeld (21,5 km)
Achtung! Zwischen Gillenfeld und Dürres Maar hat sich die Wegeführung geändert. Achten Sie bitte auf die neue Markierung, die in Kürze erfolgt.
Der Vulkanweg (HWW 13) biegt hinter der Alfbachbrücke in die Bahnhofstraße und geht im großen Bogen westwärts - zusammen mit dem 7 Maare-Weg (Ma) - die K 18 querend, zunächst im östl. Bogen ums „Dürres Maar", später die K 29 querend und im nördl. Bogen ums „Holzmaar" (4,5 km, Höhe 428 m). Über die L 16 hinweg in südl. Richtung - den Ma-Weg verlassend - durch den Wald ins Sammetbachtal, über einen Steg, am Lenzenhaus vorbei und biegt an einer Waldecke nach Westen ab. Später unter der A 1 hindurch nach Buchholz, einem ehem. Kloster (11 km, Höhe 468 m). Hier trifft der Karl-Kaufmann-Weg (HWW 2) von rechts kommend auf. Mit ihm zusammen führt der HWW 13 über Belvedere (Schutzhütte) in mehreren Kehren hinab ins Liesertal. Über die Lieser, aufwärts zur Ruine der Oberburg und am Kaisertempelchen vorbei nach Manderscheid (13,5 km, Höhe 359 m). Westwärts durch Manderscheid, am Kreisel südwärts, über die Wittlicher Straße ins Dombachtal und ins Tal der Kleinen Kyll. An den Wasserfällen über die Germanenbrücke (16,5 km, Höhe 280 m). Für ca. 125 m nach rechts, dann links durch die Wolfsschlucht und den Horngraben aufwärts zum Mosenberg (511 m) mit Aussichtsturm und Schutzhütte. Im Bergsattel trifft von rechts der Mosel-Our-Weg (HWW 16) auf. Mit ihm zusammen zum Mosenbergkreuz am Rande des Windsborn-Kratersees, dann auf der L 16 nach Bettenfeld (21,5 km, Höhe 468 m).
Impressionen:
Wander-Impressionen:
7. Etappe:Bettenfeld - Daun (30 km)
Achtung! Ab der Bleckhausener Mühle bis Schutz, durch Üdersdorf, in den Bereichen Dronketurm und der Stadt Daun wurden die Wegeführungen geändert. Achten Sie bitte auf die neue Markierung, die in Kürze erfolgt.
Am Beginn der Friedhofstraße trennen sich die beiden HWW 13 und 16. Der HWW 13 läuft in nördl. Richtung talabwärts nach Meerfeld (1,5 km, Höhe 366 m). Im Kraterrand des Meerfelder Maares aufwärts zum Aussichtsturm „Landesblick" (3 km, Höhe 515 m). In Kehren abwärts ins Tal der Kleinen Kyll, über diese hinweg, an der Bleckhausener Mühle (6,5 km, Höhe 339 m) entlang und aufwärts in den Wald, an Wochenendhäusern vorbei zur L 27. In deren Linkskurve auf dieser für ca. 330 m bis zu ihrer Rechtskurve. Hier die L 27 verlassen, in nördl. Richtung durch den Wald oberhalb von Schutz, weiter in Kehren aufwärts, zwischen zwei Bauernhöfen hindurch. Über freie Landschaft, an einer Schutzhütte vorbei, durch den Wald zu einem kleinen Stausee und zum Teil am Waldrand entlang nach Üdersdorf (17,5 km, Höhe 445 m). In nördl. Richtung durch den Ort, über freie Landschaft, durch den Wald in Kehren abwärts, dem Bach folgend nach Weiersbach (21 km, Höhe 364 m). Die Üdersdorfer Straße und die Lieser überqueren, nach zwei Kehren trifft von rechts der Erft-Lieser-Mosel-Weg (HWW 3) auf. Mit diesem über die Winkelborn-Brücke - der HWW 3 geht nach links ab - der HWW 13 nach rechts, das Berbachtal aufsteigend zum Kraterrand des Weinfelder Maares, dieses am östl. Rand umrunden. Am Maarsattel treffen der HWW 2 und der Eifelsteig auf. An der Kapelle vorbei, auf den Mäuseberg mit Dronketurm (26,5 km, Höhe 557 m). Abwärts zum Gemündener Maar, von links trifft der HWW 3 wieder auf, mit ihm, dem HWW 2 und Eifelsteig die Maarstraße querend, durch den Kurpark und Wehrbüsch nach Daun (30 km, Höhe 411 m).
8. Etappe: Daun - Gerolstein (29 km)
.Achtung! Im Stadtbereich Daun und von Daun nach Gerolstein wurden zwischen dem Ernstberg zur Kasselburg, Juddekirchhof und der Papenkaule die Wegeführungen geändert. Achten Sie bitte auf die neue Markierung.
Der Vulkanweg (HWW 13) führt - zusammen mit dem Maas-Rhein--, Erft-Lieser-Mosel-Weg (HWW 3) und dem Vulkangipfel-Pfad vom Forum Daun hinunter zur Lieser, über die B 257 (Umgehungsstraße) hinweg, dahinter nach links talaufwärts in den Stadtwald. Nach ca. 2 km trennt sich der HWW 3 von den anderen Wegen. Der HWW 13 führt um den Standort-Übungsplatz herum, überquert die B 421, läuft weiter als Waldweg im Hang des Asseberges (602 m), quert nach mehreren Kehren das Pützbachtal und die K 12. Zunächst durch das Tälchen des Sitzenbaches aufwärts, dann stetig und später steil ansteigend (Vulkangipfel-Pfad biegt hier nach rechts ab) auf den Ernstberg (13km, Höhe 699 m). Auf der Nord/Westseite absteigend, dann mit dem Vulkaneifel-Pfad (ca. 200m) nach links abwärts durch Kirchweiler (15 km, Höhe 556 m). Den Ort in nordwestl. Richtung verlassend, an Lavagruben vorbei, aufwärts zum Alter Voss (588m). Dann abwärts nach Berlingen, durch offenes Gelände nach Pelm.(Höhe 380 m, 22,6km). Hier über die Kyllbrücke und in nördl. Richtung aufwärts zur Kasselburg. (Höhe470m,Adler-u. Wolfspark). Nach ca. 350 m die Straße in südl. Richtung verlassend über die kelto-römische Kultstätte „ Juddekirchhof", die Papenkaule (Höhe 504 m, Schutzhütte mit Feuerstelle und P) zur Buchenlochhöhle (Höhe 475 m). Von dort über die Munterley (28 km, NSG, Schutzhütte, Aussicht auf Gerolstein und ins Kylltal) zum Zielort Gerolstein (29 km, Höhe 360 m).
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So., 19. Aug.- So., 26. Aug.
Anmeldung: Hauptgeschäftsstelle (info@eifelverein.de)
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